Mittwoch, 19. Juni 2013

Goodbye Bali! Hello Java!

Für Verleihung des Preises für unnötige Bürokratie möchte hiermit das immigration office in Denpassar auf Bali vorschlagen. Um einen Stempel in meinen Ausweis zu machen benötigte es eine Woche, drei Besuche vor Ort und einige unnötige Formulare. In den meisten anderen Regionen Indonesiens ist es mit einem Besuch am Nachmittag getan. Irgendwie habe ich das Gefühl der Stempel wurde von Hand gezeichnet aber jetzt ist er endlich drin und ich will mich nicht weiter beschweren. Zudem geriet ich auf einer Heimfahrt in eine Polizeikontrolle und musste ca. 20 € Strafe bezahlen weil ich keine Fahrerlaubnis habe.
Nachdem Michael abgereist war habe ich die einige Zeit mit Ingo (Deutschland, Rostock) verbracht der auch hier in meinem Hostel abgestiegen war. Ein paar Tage später gesellte sich Ellie wieder zu uns die ihre Pläne geändert hat und nun anstatt nach Flores nach Sulawesi fliegt. 
Die Woche haben wir im Prinzip mit faulenzen, ein bisschen shoppen, surfen und Abends einer runde Billiard in unserer Lieblingsbar verbracht. Wir nahmen uns für ein paar Stunden Surfunterricht bei einem der Einheimischen und konnten so anschließend selbst weiter üben.

Es waren ein paar super entspannte Tage aber ich kann es jetzt nicht mehr erwarten wieder auf die Straße zu kommen. Morgen geht es dann bereits um 5:50 Uhr mit dem Flieger nach Yogyakarta auf Java wo ich mich mit Sam, einer Amerikanerin die ich in Kuala Lumpur kennen gelernt habe treffe. Zusammen wollen wir über die gigantische Insel trampen was mir einiges an Geld sparen sollte.

Surfen war wirklich super und mit den großen Brettern
kommt man auch ganz gut zu recht.

Besser kann man die Tage hier nicht ausklingen lasse als mit einer
Runde Pool und live Musik.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Traumhaftes Lombok und schwerer Abschied


Die drei Tage auf Lombok hatten es noch einmal richtig in sich. Die Gegend um Kuta reiht sich auf jeden Fall in die landschaftlichen Highlights meiner Reise ein. Die grünen Hügel , die riesigen Palmen und vor allem die gigantischen Buchten mit ihren steilen Felswänden und der mächtigen Brandung machen es  zu einem der schönsten Orten an denen ich bis jetzt gewesen bin. Es gibt einige höher gelegene Aussichtspunkte von welchen man am besten die ganze Größe dieser "Öffnungen des Festlandes" auf sich wirken lassen kann. Der perfekte Platz um sich den Sonnenuntergang anzusehen oder um einfach nur die gewaltigen Wellen zu beobachten wie sie donnernd brechen und die mehreren hundert Meter bis zum Strand langsam auslaufen.
Kuta selbst ist ein sehr kleiner Ort mit nur wenigen Straßen und es dreht sich alles um´s surfen. Im vergleich zu Gili Trawangan oder Bali ist es noch nicht wirklich touristisch. Es ist der perfekte Ort um ein paar Tage zu entspannen und die einheimische Küche in den Bambushütten am Strand zu genießen. Ich hätte gerne noch ein paar Tage länger hier verbracht.

Wir hatten uns für zwei Tage natürlich wieder Roller ausgeliehen und sind die Küste entlang gefahren. Wir hielten an einigen der Buchten, sonnten uns, sprangen in die Wellen und waren zu meist von neugierigen einheimischen Kindern umgeben.

Nach drei Tagen mussten wir uns dann von Ellie verabschieden die ein Trekking auf Lomboks Vulkan "Rinjiani" gebucht hatte und anschließend weiter nach Flores will. Michael und ich sind mit der Fähre nach Bali zurück gefahren und verbrachten die zwei Tage bis zu seinem Abflug wieder in Sanur. Gestern habe ich ihn dann zum Flughafen gefahren und mich nach drei absolut genialen Wochen schweren Herzens von ihm verabschiedet. Es hat wirklich gut getan mal wieder jemanden von Zuhause zu sehen aber das Beste ist jemanden zu haben mit dem man die Erinnerungen und Eindrücke teilen kann.

Hier nochmal ein dickes Dankeschön für´s vorbei schauen Michael, komm gut Heim, es war eine tolle Zeit!!

Zu meinen weitern Plänen. Ich habe mich bereits durch die Indonesische Bürokratie und den verrückten balinesischen Verkehr gekämpft und meinen Visumsantrag eingereicht. Leider dauert das eine Woche und für diese Zeit sitze ich noch auf Bali fest. Anschließend werde ich weiter nach Java reisen und sehen was es dort so zu entdecken gibt.

Immer wieder boten sich uns unterwegs Anblicke wie dieser.








Für ein paar Minuten mussten wir unsere Fahrt unterbrechen weil wir
in eine indonesische Hochzeit geraten sind.




Freitag, 7. Juni 2013

Keinen Plan auf Gili Trawangan


Nachdem wir schweren Herzens unsere Roller in Ubud zurück lassen mussten haben wir uns zu unserem nächsten Ziel den Gili Inseln aufgemacht. Wir organisierten uns unsere Fährtickets sowie den Transport in den Hafen und früh Morgens reisten wir ab.
Der Gedanke, uns den Fahrtwind durch die Haare wehen zu lassen und die frische Seeluft zu schmecken, hat uns einen Platz am oberen Deck wählen lassen. Leider hatten wir nicht mit dem rauen Seegang gerechnet und die Wellen sorgten dafür das wir neben der Seeluft auch noch das Meerwasser schmecken durften. (Wieder einmal) Nass bis auf die Haut kamen wir dann auf Gili Trawangan an, aber unsere Stimmung war nur schwer zu trüben da uns der Anblick der  Inseln reichlich entlohnte. Aber ich denke die Bilder sprechen für sich. Weißer Sand, ein Meer das in sämtlichen blautönen schimmert und am Horizont ragt der gigantische Rinjiani von Lombok in die Höhe. Eine Aussicht, bei welcher man gut ein paar Tage ausspannen kann. Wir fanden relativ schnell eine günstige und schöne Unterkunft mit täglicher Raggae Live Band, super entspanntem Personal, Pool und sauberen Bungalows.
Über die Woche war dann im Prinzip nicht mehr viel los. Nach dem wir auf Bali täglich etliche Kilometer zurück gelegt hatten beschränkte sich unser Bewegungsradius in der letzen Woche auf die Entfernung zwischen Bungalow, "Strand-Couch" und Restaurants/ Bars. Die Insel kann man locker in zwei Stunden umrunden und an einem Tag haben wir das sogar bis zu Hälfte gemacht um den Sonnenuntergang zu sehen. Meistens begannen wir den Tag mit einem langen Brunch am Strand und gingen danach zum Abendessen :) Da vergingen die Tage natürlich wie im Flug.
Nach einer knappen Woche hat uns dann aber doch wieder das Reisefieber gepackt und wir sind gestern Morgen mit dem Boot nach Lombok übergesetzt und sind nun in Kuta im Süden der Insel. Hier werden wir die nächsten Tage verbringen bevor es wieder zurück nach Bali geht.

Erst noch entspannt und wenig später zusammen gekauert am offenen Deck.

Frühstück im Strandhäusschen und Abends wurde gefeiert.

Schnorchelausflug zu den benachbarten Inseln Gili Air und Gili Meno.

(ohne Worte)

Gemütliches Nachmittags-Gado Gado.

Sonnenuntergang von der Badeinsel.

Sonnenuntergang auf der anderen Seite Trawangans.

Samstag, 1. Juni 2013

Rollertour im Herzen Balis


Am Montag nachdem wir ein wenig Schlaf nachgeholt hatten haben wir uns auf den Weg nach Ubud gemacht. Dort trafen wir uns mit Ellie, einer Engländerin aus London, die wir bereits in Sanur kennen gelernt hatten und die seit dem mit uns unterwegs ist. Auf der Suche nach einem günstigen Zimmer haben wir diesmal richtig Glück gehabt. Wir fanden ein Resort, das an einem Hang liegt und auf den ersten Blick so aussah als würde es weit über unserem Budget liegen. Warmwasser, Pool, Ausblick über ein kleines, Regenwald artiges Tal, Frühstück inklusive und Internet im Zimmer... Luxus pur aus unserer Sicht. Da hier im Moment aber Nebensaison ist bekamen wir das Zimmer zu einem sehr günstigen Preis und erklärten es zu unseren "Basis" für die folgenden Tagesausflüge.
Die letzte Woche haben wir dann im Prinzip auf den Sitzbänken unserer Roller verbracht. Wir fuhren kreuz und quer über die Straßen Balis´ die uns durch unzählige Dörfer, vorbei an saftig grünen Reisterrassen, verwucherten Tempelanlagen , tiefblauen Kraterseen und Vulkanen führten. Jeden Tag suchten wir uns ein oder zwei Tagesziele aus die sich jedes mal gegenseitig übertrafen. Am besten jedoch war immer das Fahren an sich. Es gibt einfach keinen besseren Weg eine Insel zu erkunden. Vor allem war es angenehm nicht immer selbst planen zu müssen da Michael anscheinend im Vorfeld mehrere Reiseführer auswendig gelernt hat und uns so selbstbewusst über die Insel führte :) Fall´s wir wirklich mal nicht mehr weiter wussten haben wir uns einfach bei den immer freundlichen Einheimischen durchgefragt.
Leider hat es jeden Nachmittag in Strömen geregnet weshalb wir immer völlig durchnässt in unserem Resort ankamen und viele unserer Sachen noch immer am trocknen sind. Die Abende haben wir mit gutem Essen in "Mamas Warung" und einem Bier auf unserem Balkon ausklingen lassen.
Am letzten Tag fuhren wir dann einfach zum Spaß ohne wirkliches Ziel durch die Gegend und genossen die Landschaft. Während der Fahrt quatsche Michael einen anderen Rollerfahrer an und 20 min später befanden wir uns bereits in einem Vortrag über Luwak Kaffee wieder (einer der teuersten Kaffees der Welt) und bekamen vor der malerischen grünen Kulisse Balis verschiedene Sorten Kaffee und Tee serviert . Die Bohnen des Luwak Kaffees werden von einem Fleckenmusang gefressen und dessen Exkremente werden dann zur Herstellung verwendet. Es war sehr interessant.

Heute sind wir dann weiter gereist auf die traumhaften Gili Inseln (<-- für Bilder auf den Namen klicken) die vor Lombok liegen. Gerade sitze ich in einem Strandrestaurant und blicke auf weißen Stand, türkises Meerwasser mit sanft brandenden Wellen und im Hintergrund ragt der 3726 m hohe Rinjani Vulkan Lomboks in die Wolken. Hier werden wir es wohl leicht ein paar Tage aushalten.

Auf dem Markt in Ubud bekommt man nicht nur Stoffe und Früchte.

Traditioneller Indonesischer Tanz. Pflichtbesuch wenn man in Ubud ist.

Das aktuelle "Reiseteam"

Roller sind einfach unschlagbar wenn man eine Insel erkunden will.

Nur ein kleiner Ausschnitt der wundervollen Ausblicke die sich uns täglich boten.


Man bekommt fast den Eindruck das auf Bali jedes freie Stück Land zum Reisanbau verwendet wird.

Ausblick von den Bergen auf grüne Reisfelder und Kraterseen.

Die Git Git-Wasserfälle. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Eine der vielen Tempelanlagen die man auf Bali erkunden kann.

Sonntag, 26. Mai 2013

Emotionales Finale und die Wellen von Kuta


Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!! Es ist vollbracht!!! 
Endlich sammas!
Nach dem dritten Anlauf ist Bayern endlich verdient wieder an der europäischen Spitze.

Um Mitternacht haben wir uns auf den Weg gemacht damit wir auch ja einen Platz für das große Finale ergattern. Anstoß war bei uns erst um 2:45 Uhr und bis dahin hatten es uns in Kuta in einer Sportsbar gemütlich gemacht. Allerdings ist hier irgendwie jeder Barcelona Fan und nachdem Bayern diese in jüngster Vergangenheit bekanntermaßen überrollt haben waren die meisten Leute gegen uns. Dadurch hat der Sieg natürlich noch süßer geschmeckt. Wirklich feiern konnten wir leider nicht da die Bar kurz nach Abpfiff schon geschlossen wurde. Wir spazierten noch kurz den Strand entlang und bestaunten die impulsanten Wellen bevor wir mit der aufgehenden Sonne im Guesthouse ankamen und ins Bett gefallen sind.

Kurz nach Mittag sind wir dann wieder aufgestanden und haben uns erst einmal in die brandenden Wellen geschmissen. Die können einem ganz schön Respekt einflößen. Die weitläufige Bucht Kutas war übersät mit Surfern und wir mussten uns erst einmal ein paar freie Meter im Wasser suchen. Wir hatten aber trotzdem eine Menge Spaß. Nachdem wir ausgepowert waren und gerade den Heimweg antraten, zog wieder einmal eine Regenfront auf die sich hartnäckig über uns hielt. Wiedereinmal kamen wir klatschnass in unsere Unterkunft an. Nachdem wir uns ein wenig aufgewärmt hatten ließen wir den Abend im Guesthouse gemütlich ausklingen.

Morgen wollen wir weiter in Richtung Ubud das im Inneren der Insel liegt. Der Plan für die nächsten Tage ist, eine günstige Bleibe zu finden und Roller zu mieten mit denen wir Tagesausflüge unternehmen wollen. Es darf auf eindrucksvolle Bilder gehofft werden :)

Kuta Beach. Es war weit mehr los als es hier aussieht.
Zum vergleich, mein Kopf vor der Welle :)


Wasserspaß pur.
Der Respekt vor den Wellen ist uns ins Gesicht geschrieben.

Kostenlose freiluft Dusche

Traditionell indonesisches Fußbad.

Freitag, 24. Mai 2013

Abenteuer Gunung Agung

Michael ist am 21.05 gut in Bali angekommen und wir können auch schon das erste Abenteuer verbuchen. Am ersten Tag haben wir erst einmal relaxed damit er sich ein wenig akklimatisieren kann . Wir waren am Strand, haben Indonesisch gegessen und den Tag in einer Bar mit klasse live musik ausklingen lassen. In der Nacht des zweiten Tages haben wir uns dann zusammen mit einer Waliserin (Jessy) zu unserem ersten Abenteuer aufgemacht. Ziel war der 3142 m hohe Vulkan Gunung Agung von welchem wir den Sonnenaufgang anschauen wollten. Wir haben uns Roller ausgeliehen und einen Führer organisiert den wir an einem Tempel treffen sollten von wo aus die Tour beginnt. Um 11 Uhr Nachts machten wir uns dann auf den Weg gemacht. Nach ca. 2 Stunden ist dann langsam das Benzin knapp geworden und wir suchten nach einem der kleinen Benzinstände die es hier ca. alle 100 m am Straßenrand gibt. Um 1 Uhr Nachts hatte nur leider gar nichts mehr offen, nicht einmal die richtigen Tankstellen. Zu allem übel sind wir dann noch von der Polizei aufgehalten worden, deren "Hobby" es bekanntermaßen ist ihr Taschengeld mit Hilfe von Touristen ohne internationalen Führerschein auf zu stocken. Wir zeigten ihnen unsere Deutschen Scheine, was sie natürlich nicht befriedigte. Wir jammerten ihnen unsere Geschichte vor, das wir spät dran sind, unser Führer wartet und wir unbedingt Benzin brauchten. Irgendwie haben wir damit den richtig Nerv getroffen und hilfsbereit wie Indonesier sind haben sie uns einen Tipp gegeben wo wir evtl. noch Benzin bekommen könnten und ließen uns ohne Bestechungsgeld weiter fahren. Wir müssen wohl ziemlich verzweifelt gewirkt haben. :) Anschließend fragten wir jeden der sich noch zu dieser Zeit auf den Straßen aufhielt ob er uns helfen könnte ein paar Liter Sprit zu bekommen. Zwischendrin riefen wir immer wieder unseren Führer und hielten ihn auf dem laufenden. An einer Bar fanden wir dann einen Mann der uns endlich weiter helfen konnte. Er weckte seinen Bekannten auf der ein paar Häuser weiter wohnte und tatsächlich bereit war uns mitten in der Nacht etwas Benzin zu verkaufen. So viel Glück muss man erst einmal haben. 
Wir fuhren weiter und versuchten im Dunkeln den Weg zu unserem Treffpunkt zu finden, was ohne Schilder ganz schön schwierig ist. Für ungefähr 2 Stunden irrten wir mehr oder weniger planlos durch die Waldstraßen der Insel und versuchten einfach irgendwie immer Bergauf zu fahren. Mit mehr Glück als Verstand standen wir auf einmal vor einem Schild mit genau dem Tempelnamen den wir suchten. Leider war dort kein Parkplatz an dem wir uns mit der Schwester des Führers treffen sollten, da er sich mittlerweile mit einer anderen Gruppe auf den Weg gemacht hatte. Wir suchten das ganze angrenzende Gelände ab, fuhren kreuz und quer doch vergebens. Es war kein Mensch zu sehen, nur einige Hunde denen es anscheinend gar nicht recht war das wir dort herumirrten. Wir riefen wiedermal unseren Fürer an und schilderten ihm unsere Lage. Es stellte sich heraus das es zwei Tempel mit dem gleichen Nachmen gibt und wir am falschen waren!! Damit war der Aufstieg dann entgültig erledigt. Es war ohnehin bereits zu spät um rechtzeitig am Gipfel zu sein. Da es  nur noch zwei Stunden bis Sonnenaufgang waren entschlossen wir uns am höchsten Punkt des Tempelgeländes, vor einem kleinen Gebäude ein wenig zu schlafen bis zum Einsetzen der Dämmerung. Wir waren bereits auf knapp 1000 Höhenmeter weshalb wir uns mit allem zu decken und einwickeln mussten was wir dabei hatten. Wenn uns jemand gesehen hätte, hätte er uns mit Sicherheit für ein paar Obdachlose gehalten. 
Um 6 Uhr wurden wir dann endlich für die ganzen Stapazen entlohnt. Der Anblick wie die ersten Sonnenstrahlen den Vulkan und die an dessen Fuße liegenden, mit Nebelschwaden verhangenen, grünen Landstriche erleuchteten war einfach nur Atemberaubend. Uns bot sich ein Farbenmix aus dem blauem Himmel, einer großen, rot-orange leuchtende Sonne und dunkel grüne Wälder und Reisterrassen die sich bis zum Meer erstreckten. In solchen Momenten weis man wieder warum man den Stress auf sich nimmt. Wir machten einige Fotos, schlenderten ein wenig umher und ließen uns von der Morgensonne aufwärmen bevor wir weiter fuhren.
Unser nächstes Ziel war Sidemen das in einem wunderschönen Tal im Inneren der Insel liegt. Dort Frühstückten wir mit Ausblick über weitere Reisterassen und auf den Gunung Agung der sich im Hintergrund schemenhaft in die Höhe reckte. Anschließend setzten wir unsere Fahrt durch die grünen Täler Balis fort bis wir wieder an die Küste gelangten. Den Nachmittag verbrachten wir am "White Sand Beach" an einem Sandstrand der an schwarzen Klippen aus Vulkangestein liegt. Wir lagen in der Sonne, badeten im türkisen Wasser und schlürften ein paar Kokusnüsse. Am späten Nachmittag machen wir uns dann in Richtung Guesthouse auf. Kurz bevor wir dort ankamen gelangten wir noch einen Monsunartige Regefälle die uns bis auf die Haut durchnässten. Das konnte unsere guten Laune aber nichts mehr anhaben. 
Ich denke es war ein optimaler Auftakt für unsere gemeinsame Zeit. Michael hat in 24 Stunden einen ganz guten Crashkurs in Sachen Reisen bekommen.
Das erste Abenteuer ist abgehakt, das nächste heißt Chmapionsleague Finale FCB gegen BVB und es wird bestimmt genau so viel Nerven kosten ;)

Fotos

Leider war das Internet in unserem Guesthouse sehr schlecht weshalb ich alle Mühe hatte diesen Post online zu stellen. Die Bilder sind deshalb nicht in der richtigen Reihenfolge.

Hungrig sind wir zumindest nicht geworden. 

Mr. Kompass beim planen.

Warten auf die Dämmerung.

Aussicht auf den Berg Seraya mit seinen 1175 m.

Die Rollergang.

Was will man mehr.

So lässt sich´s Leben.
Blick auf eine Gewitterfront über dem Meer.

Das Restaurant in dem wir frühstückten. Im Hintergrund sieht man den Gunung Agung.

Reisterassen im Tal bei Sidemen.
Ein weiterer Ausblick der für die Strapazen entschädigt.
Der Vulkan Gunung Agung.